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Berichte

Crosslauf BM 2018 U8&U10

 

Am Samstag, den 24.11. stand der letzte Wettkampf der Saison 2017/2018 an.

Wir trafen uns morgens zum Crosslauf im Reiterstadion auf dem Olympiagelände. Bei den jüngeren Jahrgängen ist es zwar nur inoffiziell eine Berliner Meisterschaft, die Aufregung vor dem ersten Wettkampf mit Einzelwertung war trotzdem bei den Meisten groß.

Von den kühlen Temperaturen nicht lange beeindruckt, erkundeten wir die Strecke und machten uns etwas warm. Leider war die ganze Veranstaltung etwas unübersichtlich, dazu später mehr.

Bei der U8 starteten Jungs und Mädchen gemeinsam. Vom Team SF Kladow gingen 7 Mädchen, Vanessa Jordan Elisabeth Sophia Julia Emma und Emma, und 3 Jungs, Maurice, Emilian, David an den Start. Alle gaben ihr Bestes und liefen tolle Zeiten. In der Einzelwertung der Jungs kam David auf den dritten, Maurice auf den 6. Und Emilian auf einen tollen 7. Platz.

Gemeinsam errangen die Jungs in der Mannschaft die Goldmedaille.

Bei den Mädchen wurde Vanessa in ihrem Jahrgang tolle zweite

In der U10 stellten sich mit Jette, Lia und Paulina drei Mädchen der (eher ungeliebten) Herausforderung Crosslauf. Zusätzlich gehemmt durch Krankheiten wollte keine das Team im Stich lassen und lieferten einen tollen Kampf.

Alle drei können sehr stolz auf sich sein, diese Herausforderung angenommen und bewältigt zu haben.

Bei den Jungs U10 konnten wir ein starkes Team aufbieten. Kiran Leon Sebastian Johann Daniel Finn und Jonathan Luis traten für Blau-Gelb an. Auch hier waren alle besser als erwartet, mit sehr guten Zeiten im Ziel.

Im jüngeren Jahrgang lief Daniel auf Platz 1, Finn wurde guter 6. Kiran holte im älteren Jahrgang den ersten Platz, Felix wurde starker Vierter. In der Teamwertung ergab dies Platz 1 für Kiran, Felix und Daniel.

Zusammenfassend kann man sagen, dies war der für unser Team erfolgreichste Crosslauf der U8 und U10. Besonders stolz sind wir, erstmalig in allen Altersklassen mindestens ein Jungs und ein Mädchenteam gestellt zu haben.

Leider war die Organisation katastrophal und nicht annähernd angemessen für die Leistung der vielen, tollen Läufer und Läuferinnen. Zwischen Laufende und Siegerehrung vergingen rund zwei Stunden, weder für Laufende noch für Trainer oder Eltern besonders angenehm.

Vor allem fehlende Streckenposten, ein sehr unübersichtlicher Start-Ziel-Bereich und ein extrem ungünstig platziertes Siegerpodest sorgten für Ärger und Verwirrung.

Wir gratulieren allen Beteiligten und freuen uns auf kommende Läufe.

 

U10 2018 - „Einer für Alle, Alle für Einen“

 

Zur gelungenen Saison gehört der Rückblick und ein allgemeines Fazit. Dieses Jahr spät, aber besser als nie. Trotz des bereits erfolgten Gruppenwechsels ist die sportliche Saison auch noch nicht gänzlich abgeschlossen. 

Nach dem traumhaften Sommer ist der Herbst nun endgültig angebrochen und der nahende Winter verspricht eine neue Saison mit neuen Herausforderungen.

Einen Schlussstrich ziehen wir damit gleichzeitig unter die bisherige (Sommer)Saison unserer U10. Diese ist uns gut gelungen.

Aufgrund einer sehr guten Basis fielen die Erwartungen an diese Saison vor exakt einem Jahr entsprechend etwas höher aus. Es sollten nie zu hohe Erwartungen gestellt werden, aber Ziele zu formulieren, die ohne jegliche Anstrengung erreicht werden können, sind kein Ansporn. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

... und so standen wir im Frühling vor einer etwas ungewissen Saison.

In sportlicher Hinsicht wurden alle Erwartungen übertroffen. Im Kinderleichtathletik-Cup des BLV konnten große Erfolge erzielt werden. Mit vier Siegen in Folge stürmten wir durch den Sommer. 2 zweite Plätze sicherten am Ende den Sieg in der Gesamtwertung.

Die U10 aus Kladow verteidigt den Berliner Meistertitel aus dem Vorjahr! Gleichzeitig bringen wir ein 2. Team in die Top10!

Viel bemerkenswerter war unser Auftreten als ein großes Team.

2 Teams bei jedem Wettkampf, beim Kladow Cup und Saisonfinale sogar 4 Teams. weit über 30 teilnehmende Kindern sind die größten Erfolge gewesen! Ein kleines Dorf im äußersten Südwesten von Berlin wird in der Kinderleichtathletik zunehmend zum Vorbild.  

Die sportliche Bilanz ist stets nur ein Teil, die Entwicklung der Gruppe der andere Teil.

Soziale Werte lassen sich einfach formulieren, diese auch wirklich zu leben ist schon schwieriger. Neben geistigen und körperlichen auch die sozialen Fähigkeiten zu schulen ist ein Prozess. Teamgeist, Fairplay und Toleranz haben bei uns zentrale Bedeutung in dieser Saison erfahren. Viele kleine Geschichten im Wettkampf und im Training zeigten deutlich, wie dies mehr und mehr von jedem verinnerlicht wird. Der nächste kleine Schritt auf unserem langen Weg „von Siegern zu Champions“ ist gemacht!

Zum Abschluss der gemeinsamen Saison folgte einer der Höhepunkte: die Abschlussfahrt. 32 Kinder und 5 Betreuer machten sich am letzten Septemberwochenende auf den Weg nach Wannsee. In der Jugendherberge verbrachten wir ein tolles Wochenende und kleinere Herausforderungen wurden gemeinsam gemeistert.

An dieser Stelle möchten wir uns abschließend nochmal bedanken:

Vielen Dank an alle Eltern und Unterstützer, das Trainerteam hatte großen Spaß.

Als Fazit bleibt zu sagen: In der jüngeren Altersklassen der U10 wächst ein starkes und zunehmend verschworenes Team weiter heran.

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit wurden Lehren gezogen und bei den letzten Trainingseinheiten bereits teilweise umgesetzt.

Im Winter werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Sommer gelegt:

Mannschaftliche Zusammenarbeit bei gleichzeitigen individuellen sportlichen Fortschritten, um unseren großen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen und sagen zu können:

„Einer für Alle, Alle für Einen“

Die Abschlussfahrt 2018 der U10

Viel Planung war nötig, ein verschobener KiLa Wettkampf machte die Sache nicht einfacher. Am 28.09.2018 war es dann soweit und über 30 U10 Kinder und ihre Eltern versammelten sich am Fähranleger am Imchen und warteten gemeinsam mit uns Trainern (Marlon, Svenja, Anita, Jochen und Ich) Die Kinder verabschiedeten sich und wir schritten zu Fähre und freuten uns auf 3 bzw. 2 tolle Tage. Auf der anderen Seite in Wannsee angekommen musste ein Stück gelaufen werden und der ein oder andere Trainer wurde zum Packesel. In der Jugendherberge angekommen, wurde die Zimmeraufteilung bekannt gegeben, die Zimmer bezogen, Betten bezogen und die Kinder malten Namensschilder für ihre Zimmertür, wie  auf Instagram zusehen, war man hier sehr kreativ. Nachdem all das erledigt war, ging es runter zum Essen. Hiernach folgte dann die große Schnitzeljagd unter einem traumhaften, klaren Nachthimmel. Dann sollte es eigentlich langsam ins Bett gehen aber eben nur eigentlich und so dauerte es ein Weile bis alle Kinder schliefen und wir Trainer ein bisschen über unsere Arbeit philosophieren konnten. 

Am Samstag stand dann der Wettkampf und es alle waren schon früh auf. Der Großteil der Kids war schon draußen und spielte. Dann gab es Frühstück und alle mussten sich ihre Brötchen als Verpflegung schmieren. Nachdem das erledigt war waren wir noch kurz draußen, dann standen auch schon die Eltern vor der Tür und wir brachen zu unserem letzten Wettkampf der Saison auf. Wir traten mit stolzen vier TEAMs an. Wie immer waren alle gespannt wer in welchem TEAM ist und dann ging es los. Alle Kinder machten sich gut und sowohl Trainer als auch Kinder hatten Spaß. Bevor der Biathlon begann wurde noch ordentlich auf dem Rasen getobt. Für uns Trainer war der Biathlon wie immer mitreißend. Danach musste auf die Siegerehrung gewartet werden. Die Kladower Teams erreichten gute Platzierungen und das beste TEAM wurde zweiter. In der Gesamtwertung gewann das Kladower U10 TEAM. Nach etlichen Fotos und ein paar Geschenken der Eltern ging es dann wieder zurück. Marlon und ich waren leicht sentimental, jetzt war uns bewusst die Saison ist beendet und bald geht es wieder von neuem los. Wieder in der Jugendherberge angekommen wurde die Fläche genutzt und wir spielten Volleyball, Fußball, Fangen etc. Das letzte Abendessen folgte, danach spielten wir in einzelnen TEAMs „Wer bin ich?“. Danach ging es wieder langsam ins Bett und die Kinder packten ihre Koffer. Am nächsten Morgen, hieß es dann Betten abziehen und noch den Rest packen. Nachdem man mich mit Süßigkeiten vollgestopft hatte, konnte auch ich mein Bett abziehen und wir gingen wieder ein letztes Mal gemeinsam frühstücken, brachten unsere Koffer in die Tiefgarage und machten uns die letzten Stunden schön. Wie am Vortag spielten wir wieder viele Spiele. Nach etlichen Partien Fußball, vielen Aufschlägen beim Volleyball und Mehreren Runden Völkerball stärkten wir uns noch ein letztes Mal und machten uns wieder auf zum Fähranleger Wannsee. Dort wurde dann nochmal fleißig geklettert. Es war ziemlich voll, es gab dort nicht mal mehr genug Eis für alle. Wir mussten uns pünktlich zur Fähre anstellen, dann stiegen wir in die Fähre und es ging wieder zurück ins schöne Kladow. Jetzt wussten alle, jetzt ist die schöne Zeit vorbei ;) 

Wir Trainer hatten genauso wie die Kinder viel Spaß. Wir bedanken uns für die tolle Zeit und sagen Tschüss lieber 2009er Jahrgang, vielleicht sehen wir uns in der U12 wieder. Ansonsten viel Erfolg und bis dann.

Es grüßt Nico im Namen des Kladower U10 Trainer-TEAMs J

Eindrücke von den Norddeutschen Meisterschaften

Am ersten Ferienwochenende fanden in Berlin Lichterfelde die NDM der u 16 und u 20 statt.

Immerhin 4 Kladower Mädchen gingen an den Start und machten ihre Sache recht gut. 

Mailin, Hanna, Amala und Carla erreichten in den Laufdisziplinen PB oder waren ganz nah dran, nur beim Hochsprung klappte es nicht so optimal. 

Hier ließ die Einstiegshöhe aber auch keinen guten Wettkampfverlauf zu. 

Hanna belegte sogar Platz 6 über die 300 m Hürde. Ami und Carla wurden 14. und 15. 

Für unseren kleinen Verein ein toller Erfolg.

Es war auch für mich der erste überregionale Wettkampf.

Ich habe es genossen. Die Atmosphäre war einfach schön.

Eine ganz neue Erfahrung für die Mädchen und mich. 

SC Potsdam, LC Cottbus, Rostock, Neubrandenburg, der HSV, Werder Bremen....und dann die vielen kleinen LA Verein die ich oft nicht kannte. 

Meine Mädels machten sich mit einem Mädchen aus Flensburg zusammen warm. Auch dieser Verein hat blau/gelb als Vereinsfarben. Ich kannte den Verein aus der „Leichtathletik Training“ und auch das Mädchen erkannte ich als das Titelbild diese Ausgabe wieder. Wir unterhielten uns nett.

Es waren unglaublich viele tolle Sportler dort. 

Es war klasse solche Mädchen wie Leni Wildgrube (Stabhochsprung Europameisterin u 18) oder Janne Orth zu sehen. Dieses zierliche Mädchen (15) sprang fast 6 m weit und lief ein tolles Hürdenrennen. Hier wurde sie zweite. Den Namen des Vereins kann ich mir leider nicht merken, aber es ist ein ganz kleiner Verein der scheinbar Großes leistet. Klar Janne ist ein Talent, aber auch Talente muss man erstmal formen.

Es war ein toller Wettkampf der mir zeigte was möglich ist, was möglich wäre.

Das Ziel an einer NDM oder sogar an einer DM teilnehmen zu dürfen sollte eingentlich jedes talentierte(r) und engagierte(r) Kind/Jugendlicher haben. Hat es aber nicht.

Und das ist das was ich lernen musste. Leistungsorientierter Sport ist bei uns scheinbar schwer möglich.

Gründe gibt es viele. Hauptgründe sind das Umfeld und die Einstellung.

Einige sind vom Kopf her garnicht bereit für leistungsorientierte Leichtathletik.

Wir werden nie ein ganz großer Leichtathletik Verein, wir können uns mit den großen Vereinen nicht messen, das ist Leistungssport.

Wir könnten aber durch engargiertes, leistungsorientiertes Leichtathletik Training  mit den großen Vereinen mithalten und diese ein klein wenig ärgern.

Und wir können unsere Kids an so schönen Wettkämpfen wie NDM oder DM teilnehmen lassen, damit sie auch solch eine tolle Atmosphäre genießen können.

Ich werde weiterhin allen meinen Sportlern helfen die technischen, koordinativen und konditionellen Grundlagen der Leichtathletik zu erlernen.

Und ich werde weiterhin versuchen so viele Sportler wie möglich zu großen, überregionalen Wettkämpfen zu bringen. 

Jeder Sportler entscheidet selber ob er den Weg mit mir zusammen gehen möchte, wenn nicht ist das auch kein Problem. Es wird dann nicht anders trainiert, ich erspare mir nur eine aufwändige, individuelle Trainingsplanung. 

Wenn eine Teilnahme an einem überregionalen Wettkampf (wenn die sportliche Vorrausetzung erfüllt ist) dann nicht das Ziel ist, ist das halt so. Ich muss es ja nicht verstehen.

Ich werde  im Vorfeld der Saison die Ziele wieder abfragen.

Ich stehe nach wie vor zur leistungsorientierten Leichtathletik in Kladow!

Nochmal, das ist kein Leistungssport was ich anbiete, das wäre eine ganz andere Liga, das können wir nicht leisten

Carsten

Tolle Leistungen trotz Ferien

Celine und Jonina wollten unbedingt noch einen Wettkampf bevor es endgültig in die Ferien geht.

Beim Sprungtag des Weißenseer SV räumten sie noch mal kräftig ab und ihre Leistungen hatten nichts mit Ferienmodus zu tun. 

Waren die Sprintergebnisse mit 11,11 für Celine und 11,22 für Jonina mit o.k. zu bewerten, kamen beide im Hochsprung mit 1,44 m für Jonina und 1,35 m für Celine sehr nahe an ihre Bestleistungen heran. 

Das sich Weitsprung Training lohnt bewies Celine. 4,55 Platz 1 und neue PB! 

Herzlichen Glückwunsch den Mädels, ich kann mich an solche Leistungen gewöhnen!