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Ü50 spielt 2:2 bei Tübiks

SF Kladow erspielt sich ein 2:2 Unentschieden bei Tübiks

 

Wenn sich ein Unentschieden nach dem Abpfiff wie ein Sieg anfühlt………………..dann hatte der Gegner vor der Pause noch klar geführt!

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es für die Mannschaft am späten Freitagabend zum Auswärtsspiel zu Tübiks e.V. an den „Kühler Weg 12“. Schon beim Warmlaufen wurde uns klar, dass es ein „besonderes“ Spiel werden würde. Der Untergrund war eine Mischung aus Eisbahn und kurzgeschorenem Kunstrasen, der sich in Summe zu einem betonartigem, glattem „Etwas“ vermischte. Mit zunehmender Spieldauer bei abnehmender Temperatur wurde der Platz dann auch immer rutschiger und ließ kaum noch kontrolliertes Spiel zu.

Zu Beginn des Spiels dominierten wir recht deutlich und hatten auch einige gute Möglichkeiten, mit denen wir hätten in Führung gehen können. Nach etwa 10 Minuten war es dann spielerisch ausgeglichen, der Spielstand kurz darauf aber nicht mehr. Zwei gut ausgespielte Angriffe bzw. Konter des Gegner zwischen der  10. und 20. Minute ließen uns dann etwas unverdient 0:2 in Rückstand geraten, was wir bis zur Pause auch nicht mehr ändern konnten bzw. der Gegner nicht zuließ.

Zur Pause ging es in die Kabine zum Aufwärmen, hervorragend unterstützt durch warmen Tee, den uns unser Gegner anbot. Frisch gestärkt, aufgewärmt und mit dem Willen das Spiel nicht verloren zu geben, ging es zurück auf den Platz. Schon in der Kabine war zu spüren, dass wir hier noch was „reißen wollten“. Und mit der Einstellung legten wir auch nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit los. Wir dominierten erneut das Spiel und hatten einige gute Gelegenheiten. Gefährlich wurde es aber hauptsächlich mit Schüssen aus der Distanz, denn vor dem Tor des Gegners war es mittlerweile sehr „schattig“ und der Platz glatt wie eine Eisbahn. An kontrollierte Ballbehandlung und Kombinationen (unsere eigentliche Stärke) war kaum zu denken. Leider gelang es uns zunächst nicht ein Tor zu erzielen. Erst gut 10 Minuten vor Schluss als wir zwar nicht aufgaben aber nicht mehr so recht daran glaubten, lenkte Torsten einen Weitschuss von Yüc unhaltbar ins gegnerische Tor ab und wir waren auf 1:2 dran! Es folgten darauf mehrere Minuten Powerplay mit zahlreichen Ecken – aber ohne weiteren Treffer.

UND DANN KAM HORST,

nahm den Ball in der 55. Minute und schoss ihn kurz und schmerzlos aus gefühlten 70 Metern (ok es waren eher 25-30 Meter) zum 2:2 Ausgleich unhaltbar in den gegnerischen Dreiangel. Ein unglaubliches Tor, das am Montag noch nachträglich begossen werden wird (nicht wahr, Horst?). In den verbliebenen Spielminuten hatten sowohl wir als auch der Gegner noch Chancen, aber es blieb auch dank der herausragenden Leistung unseres Ersatztorwarts Stephan „Haffi“ Haffner beim Unentschieden.

Fazit des Spiels: Wir haben als Mannschaft agiert und können Rückstände aufholen, wenn wir wollen. Wir können als ganze Mannschaft auch nahezu ohne Meckern ein ganzes Spiel bestreiten. Und: Die japanischen Ersatztreter (allerdings aus „ordinärem“ nicht aus Känguruleder) des japanischen Wunderschuhträgers haben ein Tor erzielt. Was wollen wir mehr?

Ü50 gewinnt 2:1 gegen Friedenau

SF Kladow gewinnt knapp, letztlich aber verdient 2:1 gegen Friedenauer TSC

In einem insgesamt etwas ruppigen Spiel haben wir am Ende verdient 2:1 gewonnen.

Das 1:0 fiel bereits zu Beginn der ersten Hälfte durch den diesmal im Sturm spielenden Mummi. Nach Vorarbeit von Yüc sah die gegnerische Verteidigung nur zu, wie er den Ball volley ins Netz „kloppen“ konnte. Auch den zweiten Treffer erzielte unser „Neustürmer“ nach starker Ballannahme und Drehung; er ließ dem Torwart keine Chance. Den 2:1 Anschlusstreffer erzielten die Friedenauer noch vor der Halbzeitpause und so ging es mit einem knappen Vorsprung in die Pause.

Nach der Pause wurde das Spiel seitens des Gegners zunehmend härter geführt und damit taten wir uns zunächst sehr schwer. Nach ein, zwei kleineren Umstellungen hatten wir das aber gut im Griff und konnten den knappen Vorsprung bis zum Schluss halten. Besten Dank an Detlef, der uns ausgeholfen hat und auf seiner „Sechser“ Position auch erheblich dazu beigetragen hat, dass der angriffsstärkste Spieler des Gegners bis zum Schluss nicht mehr zum Zug kam.

Insgesamt war es ein nicht immer schönes Spiel aber eine gute Mannschaftsleistung und auch dafür bleiben am Ende 3 Punkte auf der Haben-Seite für uns stehen.

Ü50 verliert 0:3 gegen GW Neukölln II

SF Kladow verliert verdient, wenngleich auch etwas unglücklich gegen GW Neukölln II 0:3

Diesmal war es leider nicht wie im Pokalspiel „Unglaublich, aber wahr“.

Diesmal hat sie zwar auch meistens wieder gestimmt – unsere Grundordnung, aber wir hatten diesmal gehörig Pech. Mit einer defensiv sehr guten Leistung haben wir dem Tabellenführer lange Zeit Paroli geboten. Leider haben wir dann durch eine direkt verwandelte Ecke („wie geht das denn auf dem Kleinfeld?“) und ein „Hackentor“, das quasi nicht zu verteidigen war, irgendwann 0:2 hinten gelegen. Wir hatten zwar auch unsere Chancen in beiden Hälften, aber diesmal nicht das notwendige Glück wie noch im Pokalspiel. So kam es wie es kommen musste, zwei Spieler schieden in einem ansonsten recht fairen Spiel, verletzt aus. Wir öffneten am Ende hinten die Verteidigung und spielten mit nur zwei Verteidigern, um mehr Druck machen zu können und vielleicht doch noch mal heranzukommen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte war der Gegner dann aber einen Gedanken schneller und nutzte seine zahlenmäßige Überlegenheit gnadenlos zum 0:3 aus. Damit war das Spiel gelaufen und der Gast aus Neukölln hatte verdient gewonnen.

Aufgrund einer insgesamt guten Leistung und zweier (Sonntags-) Gegentore gegen einen starken Gegner waren wir am Ende zwar nicht glücklich aber auch nicht niedergeschlagen. Ab und an muss man eben anerkennen, wenn der Gegner stärker ist.

Ü50 gewinnt 3:1 in Lankwitz

SF Kladow gewinnt sein erstes Auswärtsspiel der Saison bei Wacker Lankwitz 3:1

Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Auswärtsspielen gelang uns diesmal ein ungefährdeter Auswärtssieg. Von Beginn an waren wir die bessere Mannschaft und konnten auch recht bald durch einen schönen Schuss von Ronny in die linke untere Ecke in Führung gehen. Wir spielten dann zwar weiterhin besser als der Gegner, konnten aber nicht nachlegen, so dass es zur Pause „nur“ 1:0 stand. Nach der Pause setzte sich dann leider fort, was kurz vorher begonnen hatte: Wir ließen den Gegner ins Spiel kommen! Beim Spielstand von 1:0, also der knappsten aller möglichen Führungen, keine gute Idee. Folgerichtig wackelte zu diesem Zeitpunkt das Spiel dann aus unserer Sicht auch etwas. Aber wir hatten Wolle (er will dieses Jahr wohl endlich mal fürs „Allstar-Team“ nominiert werden ) und nach knapp 10 min in der zweiten Hälfte auch das Spiel wieder unter Kontrolle. Die Drangphase des Gegners war kurz und überstanden. Und dann schlugen endlich die japanischen Wunderschuhe wieder mal zu! Ob man für diesen Pieke-Schuss ins Tor die edlen Treter aus Känguruh-Leder benötigt, sei mal dahingestellt, aber Tor ist Tor und wir lagen 2:0 vorn. Und dann kam endlich wieder trotz angeschlagenem Rücken unser „Regisseur“ ins Spiel und bediente Benni mustergültig mit einem 30 m-Pass und Benni machte ohne viel „Dribbeln und Tanzen“ den Ball einfach rein. Fußball kann so einfach sein. Dass wir am Ende dem Gegner nach einer Flanke noch mit vereinten Kräften geholfen haben den Ehrentreffer zu erzielen, haken wir unter Ergebniskosmetik ab. Kurz danach war jedenfalls Schluss und der erste Auswärtssieg unter Dach und Fach.

Einige von uns ließen es sich anschließend nicht nehmen im Ortsansässigen Kasino des Gegners ordentlich auf den Sieg anzustoßen. Alles in allem also ein rundum gelungener Ausflug nach Lankwitz.

Ü50 gewinnt gegen Concordia Wittenau

SF Kladow der „Verbandsligabesieger“!

Unglaublich, aber wahr: SF Kladow siegt in einem wahren Krimi gegen Wittenauer SC verdient 2:1.

 

 

 

Concordie1

 

Diesmal hat sie gestimmt – unsere Grundordnung. Und sie war der Garant für den Heimsieg gegen einen zwei Klassen höher spielenden Gegner aus dem Norden Berlins. Bereits nach wenigen Minuten gingen wir 1:0 in Führung. Benny wurde im Strafraum gefoult und Mummy verwandelte den verdienten 9-Meter souverän mit einem Schuss in die linke Ecke während der Torwart nach rechts unterwegs war. Leider fiel dann sehr schnell der Anschluss zum 1:1 nach einem Ballverlust von uns auf Höhe der Mittellinie und einer anschließenden kurzen Unordnung in der Abwehr. Im Ergebnis der Unordnung stand der Gegner viel zu frei und konnte unbehelligt einschießen, ohne dass Wolle eine Chance gehabt hätte. Im Anschluss an den Ausgleich entwickelte sich ein wirklich packendes Spiel, in dem es uns defensiv sehr gut gelang, die Räume eng zu machen und vor unserem Tor so zu verdichten, dass kein Gegenspieler frei stand oder zum Abschluss kam.

 

Concordia2

 

 

So hatte der Gegner zwar mehr Ballbesitz aber nur sehr wenige Chancen. Ein-, zweimal hatten wir auch Glück und der Pfosten  oder Wolle (der wieder mal ein ganz starkes Spiel machte) retteten, aber auch wir hatten unsere Chancen. Die beste Chance ergab sich nach einem Konter, der durch einen exzellenten Pass von Thorsten auf Stephan H. eingeleitet wurde. Leider vereitelte der starke gegnerische Torwart den Führungstreffer und es kam „nur“ eine Ecke dabei raus.  Insbesondere zum Ende hin wurde das Spiel dann etwas hitziger und auch ruppiger. Leider haben wir uns da vom Gegner und seiner durchaus ruppigen Gangart anstecken lassen. Da der Schiedsrichter vom Gegner gestellt wurde, gab es die eine oder andere brenzlige Situation, die wir zu überstehen hatten. Als alle bereits an das nahende 9-Meter-Schießen dachten, fiel es dann aber doch, das entscheidende Tor. Stefan G erkämpfte den Ball kurz vor der Torauslinie des Gegners, passte auf den heranstürmenden Lothar und dieser erzielte den umjubelten 2:1 Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff. Die anschließenden Minuten kamen uns dann „wie Stunden“ vor, aber wir schafften es durch eine großartige Mannschaftsleistung, das 2:1 über die Zeit zu retten. Und dann war es AUS und wir haben tatsächlich GEWONNEN!!!

Mit der defensiv besten Saisonleistung haben wir die nächste Runde erreicht und einen höher klassigen Gegner geschlagen, der uns hinterher bescheinigte „verdient gewonnen zu haben, weil es uns gelungen ist unser System durchzuhalten“. Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ach so, die japanischen Wunderschuhe und ihr Besitzer waren auch wieder aufgetaucht und konnten so zum Sieg beitragen.